Hausordnung der Nachfeier

Der Hamburger Singewettstreit e.V., Barmbeker Str. 71, 22303 Hamburg – nachfolgend „Veranstalter“ genannt – erlässt folgende Hausordnung: 

§ 1 Geltungsbereich 

  1. Die Hausordnung in ihrer jeweils aktuellen Fassung gilt für das gesamte Gebäude, einschließlich der Wege- und Freiflächen. 
  2. Mit dem Zutrittsband erkennt der Besucher diese Hausordnung als verbindlich an. 

§ 2 Hausrecht 

  1. Dem Veranstalter sowie den Mitarbeitern des Weinlofts steht das alleinige Hausrecht zu. Während der Veranstaltung wird das Hausrecht durch den Veranstalter, den Mitarbeitern des Weinlofts und/oder den vom Veranstalter beauftragten Helfern, erkennbar am neongelben Halstuch, ausgeübt. 
  2. Das Hausrecht des Veranstalters im Sinne des Versammlungsgesetzes bleibt unberührt.

 § 3 Zutritt von Besuchern zu der Veranstaltung 

  1. Der Zugang zu der Veranstaltung wird nur gegen Vorlage eines Zutrittsbandes gewährt. Jeder Besucher muss während des Besuchs der Veranstaltung sein Zutrittsband mit sich führen, auf Verlangen des Personals des Veranstalters oder Betreibers vorzeigen und gegebenenfalls zur Überprüfung aushändigen. 
  2. Besucher, die ohne gültiges Zutrittsband auf dem Veranstaltungsgelände angetroffen werden, können von der Veranstaltung ausgeschlossen werden. 
  3. Der Ordnungsdienst ist berechtigt, Besucher sowie die von ihnen mitgeführten Behältnisse auf verbotene Gegenstände zu durchsuchen und von ihnen die Vorlage von Ausweispapieren zu verlangen, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sie solche Gegenstände mitführen. 
  4. Der Ordnungsdienst darf Personen dahingehend untersuchen, ob sie aufgrund von Alkohol- ein Sicherheitsrisiko darstellen und gegebenenfalls den Zutritt verweigern. 
  5. Verweigert der Besucher die Zustimmung zu diesen Kontrollmaßnahmen, so wird er nicht zu der Veranstaltung zugelassen oder von ihr ausgeschlossen, ohne dass der Wert des Zutrittsbandes erstattet wird.
  6. Zur Einhaltung der Vorgaben des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) ist Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren der Zutritt nicht gestattet. Jugendliche über 16 Jahren und unter 18 Jahren haben in Begleitung eines Erziehungsbeauftragten oder Personensorgeberechtigten Zutritt ohne zeitliche Beschränkung. Hierfür ist ein Nachweis (Muttizettel, inkl. Kopie des Personalausweises der Eltern) notwendig und am Einlass abzugeben.Helfer des Veranstalters (erkennbar am neongelben Halstuch) müssen in Zweifelsfällen das Alter der Gäste überprüfen.  Gleiches gilt für die Überprüfung von Erziehungsbeauftragten

§ 4 Verweigerung des Zutritts 

  1. Besucher, die 
    • erkennbar unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, 
    • erkennbar gewaltbereit oder zur Anstiftung zu Gewalt bereit sind, 
    • erkennbar die Absicht haben, die Veranstaltung zu stören oder 
    • verbotene Gegenstände mit sich führen 
      • werden nicht zu den Veranstaltungen zugelassen bzw. von diesen ausgeschlossen. 
  2. Besuchern kann der Zutritt verweigert werden, wenn behördliche Auflagen oder die Sicherheit der Veranstaltung (z. B. wegen Überfüllung) dem Zutritt entgegenstehen, ohne dass der Kartenwert erstattet wird.

§ 5 Verbotene Gegenstände 

  1. Es ist den Besuchern verboten, folgende Gegenstände mit sich zu führen: 
    • Waffen und Gegenstände, die wie eine Waffe eingesetzt werden können; Fahrtenmesser, die ausschließlich als solche dienen, sind hierbei ausgenommen
    • Schriften, Plakate und andere Gegenstände, die einer extremistischen, rassistischen, fremdenfeindlichen oder fundamentalistischen Meinungskundgabe dienen; 
    • Drogen; 
  2. Für Wertgegenstände wie Handy, Schlüssel, Papiere etc. sowie sonstiger Inhalte übernimmt der Veranstalter keine Haftung. 
  3. Besucher, die verbotene Gegenstände mit sich führen, werden von der Veranstaltung ausgeschlossen. In besonders schweren Fällen wird ein Hausverbot verhängt. 

§ 6 Verhalten 

  1. Jeder Besucher hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird. Jedermann hat den Anordnungen der Ordnungsbehörden, insbesondere der Polizei und der Feuerwehr, sowie des Ordnungsdienstes Folge zu leisten. Wer diese Anordnungen nicht befolgt, wird vom Ordnungsdienst oder von der Polizei von der Veranstaltung verwiesen. 
  2. Es gilt der Verhaltenskodex des Schutzkonzeptes. 
  3. Im Weinloft und auf dem dazugehörigen Gelände gefundenen Gegenstände sind am Einlass abzugeben. 
  4. Kommt es zu Personen- oder Sachschäden, so ist dies dem Veranstalter oder dem Ordnungsdienst unverzüglich mitzuteilen. 
  5. Sämtliche Feuermelder, Hydranten, elektrische Verteilungs- und Schalttafeln, Fernsprechverteiler sowie Heiz- und Lüftungsanlagen müssen frei zugänglich und unverstellt bleiben. Alle Auf- und Abgänge sowie die Rettungswege und Notausgänge sind uneingeschränkt freizuhalten. 

§ 7 Verbotene Verhaltensweisen 

  1. Es ist während der Veranstaltung nicht gestattet, 
    • außerhalb des gekennzeichneten Bereichs zu rauchen, dies gilt auch für sogenannte elektronische Zigaretten, 
    • Mitgebrachte alkoholische Getränke zu konsumieren,
    • ohne Einwilligung des Veranstalters Flugblätter oder Werbematerial zu verteilen oder Waren zum Kauf anzubieten, 
    • strafbare oder ordnungswidrige Handlungen zu begehen, 
    • mit extremistischen, rassistischen, fremdenfeindlichen oder fundamentalistischen Parolen oder Gesten seine Meinung kundzugeben, 
    • Absperrungen zu übersteigen oder für Besucher nicht zugelassene Bereiche zu betreten, 
    • verbotene Gegenstände zu verwenden oder mit Gegenständen zu werfen, 
    • außerhalb der Toiletten die Notdurft zu verrichten oder das Weinloft in anderer Weise, insbesondere durch das Wegwerfen oder Liegenlassen von Sachen, zu verunreinigen, 
    • bauliche Anlagen oder die Einrichtung des Weinlofts durch Bemalung, das Anbringen von Aufklebern oder in anderer Weise zu beschädigen oder zu verunreinigen. 
  2. Das Verteilen von Flugblättern und ähnlichem Werbematerial sowie der Verkauf von Waren sind verboten und kann im Einzelfall vom Veranstalter erlaubt werden. 
  3. Dem Veranstalter obliegt das alleinige Recht im Weinloft und dem dazugehörigen Gelände, Merchandisingartikel, Speisen und Getränke zu verkaufen oder dieses Recht an Dritte weiterzugeben. 
  4. Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, insbesondere dann, wenn ein Besucher auf dem Gelände des Weinlofts Straftaten (z. B. Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, Diebstähle) begeht, ist der Veranstalter berechtigt, den Besucher von der Veranstaltung auszuschließen und gegebenenfalls Strafantrag zu stellen. Macht der Veranstalter von seinem Ausschlussrecht Gebrauch, so verliert das Zutrittsband seine Wirksamkeit. Ein Anspruch auf Rückerstattung des Wertes ist ausgeschlossen. Den Anweisungen des Ordnungspersonals ist Folge zu leisten. 

§ 8 Durchsetzung der Hausordnung 

  1. Verstößt ein Besucher schwerwiegend gegen die Vorschriften der Hausordnung, so wird er von der Veranstaltung ausgeschlossen und gegen ihn ein Hausverbot verhängt. Außerdem kann der Veranstalter Daten zur Person des Besuchers erheben und an die Strafverfolgungs- und Polizeibehörden weitergeben. 
  2. Das Recht des Veranstalters und des Betreibers, von dem Besucher Schadensersatz zu verlangen, bleibt unberührt. 

§ 9 Sonstiges  

  1. Bei Fotos durch von dem Veranstalter beauftragten Personen erklärt sich der Gast mit der Verwendung des erstellten Bildmaterials einverstanden. 
  2. Auf die Bestimmungen des Versammlungs- und Jugendrechts wird besonders verwiesen. 

§ 10 Haftungsausschluss 

Das Betreten der Nachfeier erfolgt auf eigene Gefahr. Für Personen und Sachschäden, die durch Dritte verursacht werden, haftet der Hamburger Singewettstreit e.V. nicht. 

Vorbereitungskreis des Hamburger Singewettstreits e.V. im Februar 2019